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Advertorial - Ausgabe 1 / 2021 Längere Einsatzzeiten für unbemannte Luftfahrzeuge „UAV“

Tethered Drones - unbegrenzter
Einsatz im Rettungswesen

Energieversorgung und Datenleitung für gefesselte Drohnen im Einsatz

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Der Einsatz von unbemannten Luftfahr­zeugen an Einsatzstellen nimmt stetig zu. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Eine umfassende Erkundung lässt sich zügig durchführen und die Ergebnisse sind für die Führungskräfte sogar in Echtzeit zu verfolgen. Eine Herausforderung ist allerdings die kontinuierliche Kontrolle eines um­fassenden Einsatzumfeldes, insbesondere bei Großschadenslagen wie Waldbränden oder Hochwasserlagen. Diese Schadenslagen stellen über mehrere Tage hinweg akute Bedrohungsszenarien für die Bevölkerung dar.

Genau hier befindet sich eine technische Lücke in der Kontinuität der Ausbreitungsüberwachung. Auf der einen Seite die unbemannten Luftfahrzeuge, die durch geringe Anschaffungskosten und hohe Verfügbarkeit große Vorteile mit sich bringen. Dem gegenüber steht jedoch ein hoher logistischer Aufwand, wenn die Drohnen dauerhaft in der Luft bleiben sollen, um zum Beispiel die Ausbreitung einer Feuerfront oder die Deichsicherheit an kritischen Plätzen im Blick zu behalten, wie auch Füllstationen für Sandsäcke zu überwachen. Ein ständiger Nachschub an Akkus muss ebenso gewährleistet sein wie man auch damit leben muss, alle halbe Stunde für einen Akkuwechsel landen zu müssen. Die Alternative bildet die bemannte Luftfahrt, welche zwar ebenfalls nicht ewig in der Luft bleiben kann, aber über größere und bessere Sensorik verfügt. Wesentlicher Nachteil ist hier die kostenintensive Abrechnung dieser Einsätze. Wartungsintensive Maschinen und Personal treiben die Kosten in die Höhe. Eine recht junge Möglichkeit, diese Lücke zu füllen, ist das Verwenden sogenannter Tethered Drones.

Tethered Drones beschreiben eine Erweiterungsmöglichkeit der von Feuerwehren, dem THW und auch der Polizei bereits genutzten UAV. Diese UAV bekommen über ein Kabel dauerhaft Energie vom Boden aus nachgeführt. In eine Bodenstation wird Energie eingespeist und dort für das UAV passend gewandelt. Es muss lediglich der Akku durch eine passende On-Board Komponente ersetzt werden. Im Optimalfall kann dies vollständig Werkzeuglos an der Einsatzstelle umgesetzt werden. Die UAV können also im Ersteinsatz, wie bereits bekannt, freifliegend verwendet werden. Sollte ein dauerhafter Lageüberblick aus der Luft erforderlich werden, ist dies mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen.

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Ein weiterer Vorteil von Tethered Drones sind im Versorgungskabel vorhandene Datenleiter. Über diese lassen sich Sensordaten direkt in ein Einsatzstellennetzwerk einspeisen oder sogar das UAV steuern. Angesichts der Zunahme von Funkanwendungen, neben dem behördlichen Einsatzstellenfunk (TMO/DMO) durch Drohnen, Tablets, automatische Wetterstationen oder anderen Sensorik, kann dies schnell auch eine Reduzierung von Störungen mit sich bringen. Der größte Vorteil allerdings ist die höhere Datenübertragung sowie die Möglichkeit, diese effektiver am Boden zu verarbeiten. Dies ermöglicht neben längeren Einsatzzeiten auch bessere und dadurch schwerere Sensorik.
Die Einsatzmöglichkeiten und auch der einsatztaktische Wert eines UAV oder sogar einer ganzen Drohneneinheit steigt enorm. Insbesondere dann, wenn, abhängig von den möglichen Einsatzszenarien, die lokalen Einsatzkonzepte überarbeitet und weitergedacht werden. So wäre es denkbar, dass eine Drohneneinheit zu Taucheinsätzen mitalarmiert wird. Das UAV kann im Uferbereich, oder auf einem Boot stationiert werden und aus der Luft die Taucher bei ihrer Arbeit unterstützen.
DMO-Repeater lassen sich an einem UAV anbringen und über die Dauer des Einsatzes hinweg, insbesondere in urbanen Gegenden und bei Fabrikhallen die Reichweite erhöhen. Das Szenario einer Bombenräumung trifft insbesondere Ballungsräume immer wieder. Auf einem Pritschenfahrzeug verlastet kann die Polizei bei Aufgaben der Evakuierung und deren Kontrolle eingesetzt werden. Diese drei ersten Beispiele neben den eingangs genannten Waldbrand- und Hochwasserlagen sind dabei nur die Spitze der umfassenden Möglichkeiten den Drohneneinsatz im Rettungswesen zu stärken.

Autor: Daniel Stahlmann –
Geschäftsführer ValoFly GmbH
Bilder: Konstantin Mennecke