Sechs neue Mercedes-Benz Vito Tourer stärken den Rettungsdienst in Bayern
Übergabe im Beisein von Innenminister Joachim Herrmann – Modellprojekt zur Entlastung des Rettungssystems
Im Rahmen eines bayerischen Modellprojekts zur Weiterentwicklung des Rettungswesens hat Mercedes-Benz sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge auf Basis des Vito Tourer an das Bayerische Rote Kreuz (BRK) übergeben. Die feierliche Übergabe fand am 22. Januar in der Mercedes-Benz Niederlassung München im Beisein des Bayerischen Staatsministers des Innern, Joachim Herrmann, MdL, statt. Die Fahrzeuge werden künftig in ausgewählten Regionen Bayerns eingesetzt und unterstützen die medizinische Versorgung bei Einsätzen, die zwar zeitkritisch, jedoch nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind. Neben dem BRK beteiligen sich auch der Malteser Hilfsdienst sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe an dem Modellprojekt.

Bild: Mercedes-Benz
Entlastung für Notarzt und Rettungswagen
Mit dem neu entwickelten Rettungseinsatzfahrzeug (REF) reagiert der Freistaat Bayern auf den zunehmenden Anteil sogenannter „Low-Code“-Einsätze. Dabei handelt es sich um medizinische Hilfeersuchen, bei denen keine akute Lebensgefahr besteht, ein zeitnahes Eingreifen jedoch notwendig ist. Ziel ist es, Notärzte und Rettungswagen gezielt zu entlasten und gleichzeitig eine hochwertige medizinische Erstversorgung sicherzustellen.
„Seit vielen Jahren engagiert sich Mercedes-Benz als innovativer Partner im Rettungswesen. Umso mehr freut es mich, dass wir mit diesem Projekt einen konkreten Beitrag zur Unterstützung der Einsatzkräfte leisten können“, erklärt Thomas Schek, Verkaufsleiter Mercedes-Benz Vans und Transport Bayern. „Zuverlässigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft sind im Rettungsdienst entscheidend – und genau diese Werte prägen auch unsere Fahrzeuge.“
Auch BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin sieht in dem Projekt großes Potenzial: „Die Zahl der Einsätze ohne unmittelbare Lebensgefahr steigt seit Jahren. Genau für diese Situationen wurde das Rettungseinsatzfahrzeug konzipiert – als schnelle, medizinisch kompetente Hilfe vor Ort, ohne unnötige Krankenhaustransporte.“

Bild: Mercedes-Benz
Modellprojekt mit Perspektive
Die sechs Fahrzeuge sind mit jeweils einem Notfallsanitäter besetzt und kommen bei Einsätzen zum Einsatz, bei denen absehbar kein Transport ins Krankenhaus erforderlich ist – etwa bei leichteren Verletzungen oder akuten Beschwerden. Nach einer erfolgreichen Erprobungsphase ist eine Ausweitung des Konzepts auf weitere Rettungsdienstbereiche in Bayern vorgesehen. Der Freistaat nimmt damit bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Bild: Mercedes-Benz
Der Mercedes-Benz Vito Tourer als zuverlässige Basis
Als Basisfahrzeug dient der Mercedes-Benz Vito Tourer mit 140 kW (190 PS) Motorleistung und Allradantrieb. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegt und verfügen unter anderem über das 9G-Tronic Automatikgetriebe, Multibeam LED-Scheinwerfer, einen digitalen Innenspiegel sowie zahlreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme wie den Aktiven Brems-Assistenten mit Kreuzungsfunktion und den Aktiven Spurhalte-Assistenten. Der Ausbau zum Rettungseinsatzfahrzeug erfolgte durch den Mercedes-Benz VanPartner Ambulanz Mobile aus Schönebeck. Die Ausstattung orientiert sich an einem bayerischen Notarzt-Einsatzfahrzeug und bietet großzügigen Stauraum für umfangreiche medizinische Ausrüstung – darunter EKG-Monitore, Notfallrucksäcke, Sauerstoffsysteme sowie kraftunterstützte Aufstehhilfen für gestürzte Personen.
130 Jahre Erfahrung im Transportwesen
Seit 130 Jahren steht Mercedes-Benz für maßgeschneiderte Transportlösungen. Vom ersten Benz-Lieferwagen bis zu modernen, vernetzten und elektrifizierten Vans bietet die Marke mit dem Stern ein breites Portfolio für unterschiedlichste gewerbliche Anforderungen. Qualität, Sicherheit, Komfort und umfassende Serviceleistungen bilden dabei das Fundament für nachhaltige Mobilität im professionellen Einsatz – auch im Rettungswesen.
Quelle: Pressemeldung Mercedes-Benz














