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Wohnungsbrand in Huckarde: Flammen greifen auf Fassade und Dach über

Am späten Abend, des 27.01.2026, ist es in der Huckarder Allee zu einem schweren Wohnungsbrand gekommen. Gegen 23:16 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einer unklaren Feuermeldung alarmiert, nachdem mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus gemeldet hatten.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Polizeibeamte vor Ort. Im Obergeschoss des Gebäudes war ein Fenster geborsten, aus der betroffenen Wohnung schlugen offene Flammen. Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob sich Personen in der Brandwohnung befanden. Unverzüglich entsandte die Feuerwehr mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: In der Brandwohnung hielten sich keine Personen mehr auf. Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte das gesamte Gebäude.

Brand Dortmund Haus

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Wohnung in voller Ausdehnung

Rettungsdienst betreut Bewohner und Einsatzkräfte

Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner wurden über nicht verrauchte Bereiche des Treppenraums ins Freie geführt und dort durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Eine Person wurde aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung vorsorglich in einem Rettungswagen medizinisch versorgt. Die zuerst eingetroffenen Polizeikräfte hatten den oberen Bereich des Treppenraums kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich dort keine weiteren Personen befanden. Da dieser Bereich bereits stark verraucht war, erlitten mehrere Beamte eine Rauchgasinhalation. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung wurden sie zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Der Transport erfolgte eigenständig durch die Polizei. Nach der klinischen Untersuchung konnten die Polizisten ihren Dienst fortsetzen.

Brand Dortmund Einsatzstelle

Flammen schlagen aus der Brandwohnung

Einsatzkräfte sichern Versorgung und Unterbringung

Zeitweise waren bis zu 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Fahrzeuge angefordert, um den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern einen geschützten Aufenthaltsraum zur Verfügung zu stellen. Unter anderem kam ein Betreuungsbus zum Einsatz, in dem die Bewohner betreut und vor der Witterung geschützt wurden. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Der zuständige Energieversorger schaltete die Versorgungsleitungen vorsorglich ab. Die Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden organisiert.

Brand Dortmund Drehleiter

Drehleitereinsatz zur Brandbekämpfung; Bild: Stefan Quinting

Drehleitern im Dauereinsatz bis zum Morgen

Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden und konnte gegen 5:30 Uhr beendet werden. Grund für die lange Dauer war der erhebliche logistische Aufwand: Das Feuer hatte sich sowohl im Inneren des Gebäudes als auch über die Fassade ausgebreitet und auch die darüberliegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Mithilfe von Drehleitern wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und Dachpfannen aufgenommen. Dabei flammten immer wieder einzelne Glutnester auf, die gezielt abgelöscht werden mussten.

Brand Dortmund

Nachlöscharbeiten über die Drehleiter; Bild: Stefan Quinting

Im Einsatz waren mehrere Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst, der Führungsdienst sowie Sonderfahrzeuge.

Quelle: Pressemeldung Feuerwehr Dortmund

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