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Heute Morgen kam ein Pkw auf der Bundesautobahn A3 bei Nittendorf von der Fahrbahn ab und stürzte auf das Gleisbett der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Drei Personen im Pkw sind beim Unfall aufgrund schwerer Verletzungen verstorben.

NITTENDORF, LKR. REGENSBURG. Die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg sowie die Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg sind laut Informationen der Polizei bis auf weiteres vollständig gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Sinzing ausgeleitet.

Zum Meldungzeitpunkt 09.11 Uhr befanden sich die drei verstorbenen noch im Fahrzeug. Aufgrund eines erheblichen Aufwands werde die Bergung des Pkw nach Angaben der Polizei noch länger andauern. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der Pkw am Donnerstag, 6. August 2026, gegen 07.00 Uhr die Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Kurz vor einer Bahnunterführung kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte auf das Gleisbett der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Hinter den Bahngleisen kam das Fahrzeug im Grünstreifen zum Stillstand.

Im Zusammenhang mit dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A3 wurde nach Folgemeldung von 10.23 Uhr eine Oberleitung der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg beschädigt. Zwei Regionalzüge kamen infolgedessen südlich der Unfallstelle zum Stillstand. Mehr als 80 Fahrgäste werden nun aus den Zügen evakuiert. Die Bergung des Unfallfahrzeugs dauert an.

Zwei Regionalzüge befinden sich südlich der Unfallstelle und konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen. Einer der Züge ist aufgrund der beschädigten Oberleitung ohne Stromversorgung. Nun werden mehr als 80 Fahrgäste aus diesem evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung zwischen den Einsatzkräften und der Deutschen Bahn.

Die Bergung des auf das Gleisbett gestürzten Pkw läuft aktuell mithilfe eines Krans. Polizei, Feuerwehr, Bundespolizei und die Deutsche Bahn sind weiterhin mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg ein unfallanalytischer Gutachter hinzugezogen.

An der Einsatzstelle sind derzeit zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Deutschen Bahn sowie der Bundespolizei eingesetzt. Angaben zur voraussichtlichen Dauer der Sperrmaßnahmen können von seiten der Polizei zum Meldungszeitpunkt noch nicht gemacht werden.

Die Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zur Ursache des Verkehrsunfalls dauern an.

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