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Mehrere Personen erkannten eine starke Rauchentwicklung aus der Ferne, unmittelbar geleistete Meldungen und schnelles Eingreifen der Feuerwehren verhindern Schlimmeres.

Rohrsen / Nienburg a.d. Weser. Am gestrigen Montag gehgen 16.25 Uhr erkannten mehrere Personen eine starke Rauchentwicklung nördlich des Triftwegs in Rohrsen, sie alarmierten unmittelbar die Feuerwehren Rohrsen, Drakenburg, Haßbergen sowie Heemsen.

Die angeforderten Feuerwehren konnten zum Einsatz „nach Sicht“ fahren – also in Richtung der Rauchwolke. Dort angekommenen fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Quadratmeter Waldfläche vor, die Ausbreitung erfolgte bereits in nördlicher Richtung.

Wie Pressesprecher Marc Henkel der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser mitteilt, konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden, jedoch sei die Wasserversorgung an der Einsatzstelle nicht gesichert gewesen. Auch ein genauer Überblick der Einsatzstelle war demnach nicht gegeben. So wurde die wasserdichte Mulde der Ortsfeuerwehr Nienburg sowie die Drohne der Technischen Einsatzleitung zur Einsatzstelle nachalarmiert.

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Ein Ablöschen der Brandnester war ausschließlich unter Atemschutz möglich. Bild: Marc Henkel, Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser

Während durch die Tanklöschfahrzeuge per Pendelverkehr die Wasserversorgung vorerst sichergestellt werden konnte, wurde durch weitere Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über eine Entfernung von 400 Meter gelegt.

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Legen der Wasserversorgung über eine Länge von 400 Meter. Bild: Marc Henkel, Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser

Das Feuer konnte durch das schnelle Eingreifen schnell gebändigt werden, zum Ablöschen verbleibender Glutnester wurde die Drohne eingesetzt um mit der Wärmebildkamera Hitzesignaturen aufzuspüren. Trotz aller Maßnahmen wird ein Verlust von 4000 Quadratmeter Wald angegeben. Ein Einsatz der Mulde der Feuerwehr Nienburg war nicht nötig.

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Hochspannungsleitung über der Brandstelle. Bild: Marc Henkel, Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser

Wegen des Verlaufs einer Hochspannungsleitung überhalb der Brandstelle wurde vorsichtshalber das zuständige Energieversorgungsunternehmen zu Einsatzstelle um mögliche Schäden zu entdecken.

Eine Brandursache sei derzeit nicht bekannt und ist Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen bereits während der Löschmaßnahmen. Beiteiligt am Einsatz waren rund 65 Einsatzkräfte.

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