THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Stromausfall im Südwesten Berlins – THW unterstützt mit Notstrom und Notrufannahmestellen
Berlin (ots) Pressemeldung THW – Wie bereits weitreichend informiert kam es am Morgen des 3. Januar 2026 im Südwesten Berlins zu einem großflächigen Stromausfall. Das Technische Hilfswerk (THW) ist seit Beginn des Stromausfalls im Einsatz und unterstützt die Einsatzmaßnahmen insbesondere bei der Notstromversorgung kritischer Infrastrukturen sowie beim Betrieb von Notrufannahmestellen. Die Massnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr und der Polizei.

Foto: THW / Viktoria Pfeiffer
Das THW betreibt derzeit elf Notrufannahmestellen in verschiedenen Berliner Bezirken sowie im Umland. Zudem sind zahlreiche Einsatzkräfte mit der Erkundung und Sicherstellung der Notstromversorgung unter anderem für Krankenhäuser, eine Tierklinik sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Einsatz. Ein Bereitstellungsraum ist im Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf eingerichtet und dient der Koordinierung der laufenden Maßnahmen.
Aktuell sind rund 140 Einsatzkräfte des THW aus 19 Ortsverbänden im Einsatz. Weitere Kräfte befinden sich in Bereitschaft. Mit zusätzlichen Anforderungen im weiteren Verlauf des Einsatzes ist zu rechnen. Ein Einsatzende ist derzeit noch nicht absehbar.
In mehreren betroffenen Pflegeeinrichtungen mussten Bewohnerinnen und Bewohner vorsorglich durch die Berliner Feuerwehr in andere Einrichtungen verlegt werden.

Foto: THW / Viktoria Pfeiffer
Ursache des Stromausfalls war der Brand einer Kabelbrücke. Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Nach Angaben von Stromnetz Berlin waren etwa 50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe betroffen, darunter mehrere Krankenhäuser sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen. In einzelnen Teilgebieten konnte die Versorgung in der Nacht zum 4. Januar 2026 bereits wiederhergestellt werden. Die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung in allen betroffenen Bereichen kann bis zum kommenden Donnerstag andauern.
Die Möglichkeiten zum Absetzen von Notrufen und Hilfe in Notsituationen erhalten Hilfesuchende an folgenden Notrufannahmepunkten:

Foto: THW/Viktoria Pfeiffer














