Mit dem europäischen Markteintritt des Amphicruiser Fire & Rescue und seiner ersten Präsentation auf der Feuerwehrmesse Signal112 in Oberwart, Österreich, zeigt sich das Amphibienfahrzeug vielen begeisterten Messebesuchern.
Oberwart vs.|Bereits 2025 wurde der erste Amphicruiser Fire & Rescue international in Dienst gestellt – bei der Singapore Civil Defence Force (SCDF). Dort wird das Fahrzeug als direkt einsatzfähiges Feuerwehr- und Rettungsmittel in überfluteten urbanen Gebieten eingesetzt. Diese Referenz unter realen Einsatzbedingungen bildet die Grundlage für die nun folgende Einführung in Europa. Nach der Premiere auf der Signal112 in Oberwart sind neben der eRIC in Twente, der RETTmobil in Fulda und der INTERSCHUTZ in Hannover weitere Messeauftritte in Frankreich und Polen geplant.

Premiere auf der Signal112, Oberwart. Der Amphicruiser Fire & Rescue fährt auf der Straße bis zu einer Geschwindigkeit von 135 km/h, die Wassergeschwindigkeit beträgt 9 km/h. Bild: Tom Stegmeier, Feuerwehr Fachjournal
Technische Basis des Amphicruiser Fire & Rescue, wie Peter Schwankl, Geschäftsführer der Emergency Mobility Systems GmbH erklärt, ist das bewährte Fahrgestell des Toyota Land Cruiser J79, ergänzt um ein speziell entwickeltes amphibisches System. Das Fahrzeug verfügt über eine Straßenzulassung (TÜV) sowie eine Zertifizierung als Wasserfahrzeug durch Lloyd’s Register.
Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Rettungswelt weiß ich, dass Einsatzkräfte vor allem eines brauchen: verlässliche Technik, die ohne Umwege funktioniert. Der Amphicruiser Fire & Rescue schließt genau diese Lücke, weil er die Mobilität auf Straße und Wasser in einem einzigen, einsatzfähigen System vereint.“
Peter Schwankl, Geschäftsführer Emergency Mobility Systems GmbH
Niederländische Entwicklung mit über 15 Jahren Praxiserfahrung
Der Amphicruiser ist eine ursprünglich niederländische Entwicklung. Das amphibische Fahrzeugkonzept wurde bereits vor mehr als 15 Jahren mit dem Ziel entwickelt, Mobilität in wassergeprägten Einsatzszenarien neu zu denken. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Konzept in verschiedenen Branchen bewährt, unter anderem in zivilen, industriellen und spezialisierten Transportanwendungen in wasserreichen Regionen.
„Der Amphicruiser wurde ursprünglich für Rettungseinsätze in wassergeprägten Szenarien konzipiert. Über viele Jahre hat sich das amphibische Grundkonzept in anderen Branchen bewährt. Mit dem Schritt in den Bereich der Feuerwehren und des Rettungsdienstes kehren wir bewusst zu der ursprünglichen Idee zurück, die uns als Gründer von Anfang an angetrieben hat“,
erklärt Dirk Jan de Jong, Erfinder des Amphicruisers.

Der Wasserstrahlantrieb (Jet-Antrieb) am Heck des Fahrzeugs ist für den Vortrieb und die Steuerung im Wasser zuständig. Bild: Tom Stegmeier Feuerwehr Fachjournal
Von der Straße ins Wasser in Sekunden
Der Amphicruiser Fire & Rescue ist jederzeit einsatzbereit für Fälle von Überschwemmungen, Sturmfluten, Evakuierungen, Schiffsbrände oder Evakuierungen. Ein nahtloses Wechseln zwischen Straße und Wasser erfolgt per einfachem Knopfdruck und das Fahrzeug ist einsatzfähig in unbegrenzter Wassertiefe.
In der neuen Ausgabe Feuerwehr Fachjournal, erhältlich seit 13. März 2026, stellen wir den Amphicruiser Fire & Rescue ausführlich vor.

Aus der neuen Ausgabe: Amphicruiser Fire & Rescue – ein neues Mobilitätskonzept für alle Einsatzlagen! Bild: Feuerwehr Fachjournal















