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Neuer Schulleiter der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg: Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner verabschiedet Rainer Emmerich und führt Alexander Schröder in sein neues Amt ein

Regensburg, Bayern. am | Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat heute im Regensburger Stadtteil Lappersdorf den Leitenden Branddirektor Rainer Emmerich verabschiedet. Im selben Zuge wurde Branddirektor Alexander Schröder als neuer Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg begrüßt.

„Alexander Schröder ist die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er kennt die Herausforderungen der Feuerwehren, die Anforderungen an eine moderne Ausbildung und die Bedeutung einer starken, zukunftsorientierten Feuerwehrschule. Vor ihm liegt die wichtige Aufgabe, die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg fit für die Zukunft zu machen.“ Kirchner würdigte außerdem den scheidenden Schulleiter für dessen jahrzehntelangen Einsatz und seine nachhaltigen Verdienste. „Mehr als 19 Jahre prägte Rainer Emmerich mit außergewöhnlichem Engagement, großer fachlicher Kompetenz und beeindruckender Weitsicht die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg. Sein Wirken war stets von Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und dem Anspruch geprägt, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung unserer Feuerwehrkräfte zu schaffen.“
Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner

Emmerichs Amtszeit war laut Kirchner eng mit großen Aufgaben und wegweisenden Meilensteinen verbunden. Unter seiner Leitung wurde die Schule konsequent weiterentwickelt und modernisiert. Mit der Fertigstellung des neuen Wohnpavillons im Jahr 2007 entstanden 60 Einzelzimmer sowie eine moderne Kantine, eine Cafeteria und attraktive Freizeiträume. Von 2008 bis 2011 folgte der Umbau des Schulgebäudes mit Wohnturm. Und auch zuletzt hat er die Zukunft der Schule aktiv gestaltet: Mit dem Umbau des Wohnturms zu modernen Zweiraumapartments im Jahr 2023 wurden die Unterbringungsbedingungen erneut deutlich verbessert.

Der Innenstaatssekretär bekräftigte: „Die Feuerwehren in Bayern sind ein zentraler Baustein des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Eine gute Ausbildung der bayerischen Feuerwehrleute ist mir deshalb ein Herzensanliegen. Seit 2011 investierte der Freistaat mehr als 140 Millionen Euro in die Ausbildung. Allein im Jahr 2025 waren es für alle drei Staatlichen Feuerwehrschulen mehr als 55 Millionen Euro.“ Dass sich der Auftrag der Feuerwehren nicht allein auf die Bewältigung von Bränden und technische Hilfeleistungen beschränkt, zeigte sich Anfang Mai nach einem Einbruch in die Werkstatt der Lebenshilfe Lappersdorf. Für rund 180 Menschen mit Beeinträchtigung, die normalerweise in den Werkstätten betreut und beschäftigt werden, konnte kurzfristig eine Lösung gefunden werden: Sie waren in der Kantine der Feuerwehrschule willkommen. „Es sind Geschichten wie diese, die deutlich machen, wofür die Feuerwehren stehen: Für Zusammenhalt, Verantwortung und gelebte Solidarität“, so Kirchner.

Meldung Bayerisches Staatsministerium des Inneren von Montag, 15. Juni 2026

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