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Die Rettungs- und Bergungsarbeiten des 48-köpfigen Teams der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) sind in vollem Gange.

Nach zwei schweren Erdbeben am Mittwoch werden weiterhin Tausende vermisst.

 

Erdbeben

Das SEEBA-Team erkundet das Einsatzgebiet. Quelle: THW/Mareike Harms

Weitere Informationen

Im ersten Schritt hatten die ehrenamtlichen Expertinnen und Experten der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) zunächst mehrere Einsatzstellen abgesucht. Ziel war es herauszufinden, wo sich noch Überlebende befinden. Inzwischen hat das Team eine so genannte Worksite in Caraballeda übernommen, an der eine verschüttete Person vermutet wird. Sie grenzen die Position der verschütteten Person aktuell weiter ein. Erst dann kann das Team damit beginnen, sich durch die Trümmer zu arbeiten. Hierbei kommt spezielle Ausstattung zum Einsatz, mit der die THW-Kräfte Zugang durch die Trümmer schaffen.

Parallel läuft die Suche nach weiteren Verschütteten weiter. Neben den feinen Nasen der Rettungshunde setzen die Einsatzkräfte auf spezielle Technik wie technische Ortungsgeräte. „Nur wenige Stunden nach Landung konnten wir mit der Suche beginnen. Damit wir keine wertvolle Zeit verlieren, arbeiten unsere THW-Kräfte im Schichtsystem. So können wir rund um die Uhr nach Verschütteten suchen“, erklärt THW-Präsidentin Sabine Lackner. Der SEEBA-Einsatz wird vom Auswärtigen Amt finanziert, den strategischen Lufttransport stellte die Bundeswehr bereit.

Hilfe durch Spenden

Viele Bürgerinnen und Bürger melden sich derzeit bei den THW-Dienststellen, um Erdbeben-Betroffenen zu helfen. Über diesen Link folgen einige Hinweise zur Hilfe durch Spenden.

Meldung des THW, 28. Juni 2026

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