Magirus erkennt die Richtung des eingeschlagenen Weges seines Transformationsprogamms als positiv. Die Umsatzzahlen des ersten Halbjahres 2026 bestätigten dem Fahrzeughersteller aus Ulm diese Annahme.
So konnte laut Angaben des Unternehmens der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um über 30 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum in 2025 gesteigert worden. Diese postive Entwicklung lässt Magirus einen Gesamtjahresumsatz von 400 Millionen Euro erwarten. Der Auftragsbestand überschreite die Marke von einer Millarde Euro.

Erfreuliche Zahlen des ersten Halbjahres 2026 bescheinigen Magirus den richtigen Weg zu gehen. Bild: Magirus
Die ermittelten Zahlen schafften für Magirus die Grundlage für eine weitere positve Entwicklung seiner Geschäfte. Die Neuausrichtung des Unternehmens würde konsequent vorangetrieben.
Das in 2025 begonnene Transformationsprogramm entfalte nun eine messbare Wirkung wie die Zahlen bestätigen sollen: steigende Umsätze, wachsener Auftragsbestand und eine „zunehmend stabile operative Basis“. Gleichwohl erkenne Magirus, das der Weg noch nicht abgeschlossen sei.
Demnach behalte das Unternehmen seine gesetzten Ziele einer konsequenten Internationalisierung sowie eines Ausbaus des Kundenservice weiterhin im Auge.
„Wir haben versprochen, dass wir Magirus Schritt für Schritt auf solide Beine stellen. Ein Auftragsbestand von rund einer Milliarde Euro und ein Umsatzwachstum von 30 Prozent im ersten Halbjahr zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir sind noch lange nicht dort, wo wir hinwollen. Wir arbeiten weiter jeden Tag daran, besser zu werden und die Verlässlichkeit unserer Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen“,
lässt Fatmir Veselaj, CEO von Magirus, im Zuge der Bekanntgabe der Unternehmenszahlen mitteilen.
Verpflichtung zur Qualität
Weiters sieht Magirus eine Verbesserung der Qualität seiner Prozesse für angezeigt – man wolle intensiv daran arbeiten jene nachhaltig zu verbessern.
„Im Ernstfall gibt es für Einsatzkräfte keine zweite Chance. Deshalb steht für uns Zuverlässigkeit an erster Stelle. Wir arbeiten mit höchster Sorgfalt daran, unsere Prozesse konsequent weiterzuentwickeln und die Qualität zu liefern, die unsere Kunden von Magirus erwarten und auf die sie sich verlassen können“,
sagt Harry Oortwijn, COO von Magirus.
Positionsausbau „Defense & Security“
Ein Ausbau des Geschäftsbereichs „Defense & Security“, begonnen durch Investitionen im Verteidigungs- und Spezialfahrzeugbereich wie die Übernahme der österreichischen Achleitner Fahrzeugbau GmbH, schreite planmäßig voran. Die Integration des Standorts Radfeld als dahingehende Grundlage sei weitestgehend abschlossen, erste Kundengespräche verliefen vielversprechend.
Nicht nur ein aktiverer Vertrieb des bestehenden Produktportfolios soll mit den angezielten Aktivitäten angestrebt werden, auch neue Lösungen hat das Unternehmen für Feuerwehrtechnik in Planung. Bis zur Jahresmitte 2027 sei die Vorstellung einer eigenen mobilen Antennenmastlösung im Pool der selbstgestellten Aufgaben.
Ausbau internationaler Märkte
Mit dem Slogan „Globale Präsenz, lokale Stärke“ benennt Magirus sein Vorhaben parallel zur Neuausrichtung in Deutschland einen Ausbau internationaler Märkte zu intensivieren. Ziel sei „Händler und Partner weltweit noch enger zu begleiten, Marktpotenziale systematischer zu erschließen und Kunden in allen Regionen schneller und direkter zu unterstützen“.
So treibe Magirus den Ausbau eigener Landesgesellschaften konsequent voran: Nach der Gründung der Magirus Schweiz und der Eröffnung des neuen Standorts in Schongau im Kanton Luzern im Jahr 2025 sowie der aktuell laufenden Etablierung einer eigenen Gesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eines angestrebten Joint Ventures mit der Juffali Group in Saudi-Arabien stehe als nächster Schritt der Aufbau von Landesgesellschaften in Spanien und Polen an. Mit dieser stärkeren regionalen Präsenz wolle Magirus zusätzliche Nähe zu wichtigen Märkten schaffen und in diesem Zuge die Verfügbarkeit seiner Produkte und Services für Kunden weltweit verbessern.
In seiner Meldung fügt Magirus an die erfreulichen Ergebnisse des ersten Halbjahres einen zuversichtlichen Blick in das zweite Halbjahr hinzu. Fatmir Veselay folgert optimistisch:
„Das Ergebnis von 2026 wird für Magirus entscheidend für den Erfolg des Transformationsplans sein. Deshalb geht es für uns nicht nur darum, dieses Jahr stark abzuschließen, sondern die operative Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Wir legen heute die Grundlagen für ein Magirus, das dauerhaft leistungsstark ist: mit besseren Prozessen, noch engeren Kundenbeziehungen, einer konsequenten internationalen Ausrichtung und einer Marke, der Einsatzkräfte in aller Welt auch in Zukunft vertrauen.“













