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ADVERTORIAL

Advertorial ZF September2023 001 sZF Rescue Connect:

Eine Plattform für maximale digitale Einsatzpower

Wer eine schwierige Lage beherrschen will, braucht vor allem einen guten Überblick. Diesen verschafft ZF Rescue Connect: Als einmalige Lösung für Europa verbindet die digitale Plattform Einsatzkräfte,
-Fahrzeuge, -Ausrüstung und Patienten. Damit lassen sich auch in der brenzligsten Situation alle wichtigen Daten und Ereignisse in Echtzeit erfassen.

Ob Flut, Brand oder Erdrutsch: Wenn das Chaos losbricht und Menschenleben auf dem Spiel stehen, braucht die Einsatzleitung der Rettungskräfte so ­viele relevante Informationen wie möglich. Die Lage meistert, wer rechtzeitig und genau weiß, welche Fakten es vor Ort zu beachten gibt: Wo sind die Verletzten, wo die Einsatzkräfte, welcher Löschzug hat noch wieviel Schaum im Tank, und wie groß ist eigentlich das betroffene Gebiet?

Digitaler Support für Crew, Flotte und mehr

Was den Überblick angeht, nutzt das Rettungswesen allerdings die technischen und digitalen Möglichkeiten bislang nicht optimal. Bestehende Lösungen sind entweder an einzelne Hersteller gekoppelt oder nur für bestimmte Dienste erhältlich. Wenn überhaupt – denn manche Prozesse müssen im Eifer des Gefechts notgedrungen improvisiert werden. „Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal wurden die anrückenden Fahrzeuge händisch in einer Excel-Tabelle dokumentiert“, so Alexander Grupp, Venture Lead der neuen Connectivity-Lösung ZF Rescue Connect. „Das alleine hat mehrere Tage gedauert – und wäre digital unterstützt deutlich leichter gewesen.“

„Wir sind bei ZF Rescue Connect daher einen anderen Weg gegangen”, so Grupp weiter. „Als offenes und herstellerunabhängiges System vereint ZF Rescue Connect Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und viele weitere unter einem Hut. Wir sprechen dabei bewusst von einem Ökosystem und keinem einzelnen Produkt. Wir vernetzten vom Fahrzeug bis zum Rettungshund alles in einer Plattform. So verbinden wir alles und jeden am Einsatzort. Und zwar unabhängig vom Emblem am Kühlergrill oder der Farbe der Uniform.”

Passende Hardware und Software
für vollständige Vernetzung

Bei der Hardware für ZF Rescue Connect nutzte der Technologiekonzern dabei sein Know-how aus dem Nutzfahrzeug- und Industrietechnik-Sektor. Das System besteht aus drei grundsätzlichen Gruppen von Geräten:

Geräte für Fahrzeuge: Hier reicht das Portfolio von einfachen „Plug & Play”-Geräten wie dem ZF VehicleTAG bis hin zu komplexen Hochleistungs-Gateways wie der ZF ProConnect mit V2X-Funktionen, Satellitenkommunikation und weiteren innovativen Features.

Geräte für Ausrüstung: Egal ob tragbare Löschpumpe (ZF EquipmentUnit), Such- und Rettungsboot (ZF BatteryTAG), oder Abrollbehälter (ZF HeavyDutyTAG), durch den Einsatz von unterschiedlichen Gerätetypen kann fast jeder Ausrüstungsgegenstand effizient mit dem System verbunden werden.

Geräte für Personen: Auf Basis des handlichen ZF CrewTAG und dem ZF LifeTAG können Einsatzkräfte und Patienten vernetzt werden.

Die Anzahl und Frequenz von empfangenen Daten ­variieren je nach Gerät und Konfiguration. Die Spanne reicht von einigen wenigen Signalen alle zehn Sekunden bis hin zu hunderten Signalen pro Sekunde. Damit das alles rund läuft, spielt ZF seine Digitali­sierungs-Expertise aus. Gesammelte Daten werden über das Mobilfunknetz an eine eigens entwickelte Cloud übermittelt, ausgewertet und danach in den unterschiedlichen Software-Apps visualisiert. Darunter sind Produkte wie die ZF Live View APP, die eine digitale Echtzeit-Lagekarte generiert, in der sich bis zu 1.000 Fahrzeuge pro Stunde einbinden lassen. Sie verfügt darüber hinaus auch über passende Schnittstellen für digitale Fahrtenbücher, Verbrauchshistorie und Live-Streaming. Gerade letzteres ist eine echte Unterstützung für die Einsatzleitung. Denn hierdurch haben Helfer und Helferinnen die Möglichkeit, vor Ort und in Echtzeit Videos von Drohnen, Action Cams und Mobilgeräten an die Einsatzleitung zu übertragen.

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Das Web-Dashboard visualisiert über die Live View APP sofort alle verfügbaren Informationen in einer Lagekarte. Bild: ZF Group

Einmalig auf dem europäischen Markt

ZF Rescue Connect nimmt eine einzigartige Position ein: Es ist die erste und einzige vollumfassende digitale Lösung für Rettungsdienste in Europa. „Bei der Entwicklung konnten wir einerseits auf über 15 Jahren Erfahrung in der Telematik bauen, und andererseits starke Partner mit an Bord holen“, erklärt Hanjo Rantzen, Digitalisierungsexperte bei ZF. Diese Kooperationen münden in das Connectivity-Rückgrat von ZF Rescue Connect: Die IMBOS-Cloud, die eine datenschutz- und cybersecurity-konforme Vernetzung nach geltendem europäischem Recht ermöglicht.

Hier sammeln sich alle Daten von Geräten, Personen und Fahrzeugen, um ausgewertet und anschließend in einer benutzerfreundlichen, webbasiertem User­oberfläche – der bereits erwähnten Live View APP – zur Verfügung gestellt zu werden. „Sind die Daten einmal in unserer europäischen Cloudstruktur, können wir kundenspezifische Reports und Funktionen entwickeln. Damit unterstützen wir Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter darin, fundierte Entscheidungen zu treffen“, fasst Rantzen zusammen. Neben der bereits erwähnten Echtzeit-Lagekarte erlaubt die Cloud-Anbindung in der nächsten Geräte-Generation auch sogenannte Vehicle-to-X-Kommunikation (V2X). So könnte beispielsweise die Ampelschaltung in Städten von Einsatzfahrzeugen gesteuert werden. Dadurch wären Rettungswagen schneller vor Ort oder Patienten schneller im Krankenhaus.

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Via Hotline zur Digitalisierung: Im Notfall hat ZF die Möglichkeit, die Nachrüstlösung Rapid Response Unit zum Einsatzort zu liefern. Dort vernetzt sie Fahrzeuge, Einsatzkräfte, Patienten und Ausrüstung. Bild: ZF Group

Ab Werk, als Retrofit oder Plug-and-Play: ZF Rescue Connect vernetzt den Einsatzort

ZF will es Einsatzkräften so leicht wie möglich machen, von der neuen Connectivity-Plattform zu profitieren. „Daher bieten wir Herstellern und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) an, ZF Rescue Connect entweder ab der Konzeptphase beim Entwickeln neuer Fahrzeuge und Aufbauten ab Werk einzubinden, als wirtschaftliche Retrofit-­Lösung nachzurüsten – oder im absoluten Notfall via Hotline auf unsere Rapid Response Unit zuzugreifen“, erklärt Markus Kaiser, Leiter für Sales bei ZF ­Rescue Connect.

Die Rapid Response Unit ist eine kompakte „Plug-and-Play“-Lösung, die innerhalb weniger Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit ist. Mit dem Kofferset können hunderte Geräte im Ernstfall zum Einsatzort transportiert werden, um vor Ort primär Fahrzeuge, aber nach Möglichkeit das gesamte Einsatzgeschehen schnell und unkompliziert digital zu vernetzen. Dieses Set vereint alle wichtige Hard- und Software für die optimale Koordination. So stehen der Einsatzleitung in kurzer Zeit die essenziellen Vorteile von ZF Rescue Connect zur Verfügung.

Derzeit laufen ausgiebige Tests mit verschiedenen Herstellern und Organisationen. Doch bereits in der Pilotphase kristallisieren sich Anwendungsfälle heraus, bei denen ZF Rescue Connect echten Mehrwert liefert.

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 ZF Rescue Connect unterstützt die Brandbekämpfung; indem es beispielsweise den Löschmittelpegel in den Fahrzeugen überwacht. Symbolbild: Shutterstock

Überblick in brenzligen Situationen

Hitze im Gesicht, Rauch in den Lungen, das lärmende Peitschen der Flammen im Ohr. „Waldbrände verlangen Einsatzkräften alles ab“, sagt Peter Breuer. Als aktiver Feuerwehrmann und Geschäftsführer von MP-BOS ist er Fachmann für Feuerwehr und Digitalisierung und kann auf jahrzehntelange Erfahrung im Brandschutz zurückblicken. „Bei solchen extremen Situationen darf die Löschkette nicht abbrechen – sonst ist jeder gesicherte Meter gleich wieder verloren“, bringt es Breuer auf den Punkt. Wo sind die Trupps gerade aktiv, wo stehen die Löschfahrzeuge, wie voll sind die Tanks, und wie groß ist das betroffene Gebiet? Diese und viele weitere wichtigen Einsatzinfos kann ZF Rescue Connect in Echtzeit bereitstellen. Mit der VCU Pro stehen alle Fahrzeugdaten zur Verfügung, CrewTAGs verorten die Brandbekämpfer, Drohnenbilder können via Live-Streaming in Echtzeit in der ZF Live Streaming APP angezeigt werden. So behält die Einsatzleitung auch in den brenzligsten Situationen stets den Überblick.

Die Nadel im Heuhaufen sichtbar machen

Wenn es darum geht, vermisste Personen aufzuspüren, ist nicht ohne Grund die Rede von der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. „Wälder, Felder, selbst Städte sind selten so übersichtlich, wie wir das gerne hätten“, meint André Ambacher von der Rettungshundestaffel beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Ravensburg. Doch Stock hin, Stein her: Was zählt, ist akribisches Vorgehen. Hier können insbesondere die GPS-Sender von ZF Rescue Connect ihre Vorteile ausspielen. Mit Spürhunden, die mit EquipmentTAGs ausgestattet sind, und Rettungskräften, die CrewTAGs mit sich führen, lässt sich das Suchfeld nachverfolgen und eingrenzen. „Wenn wir genau wissen, wo wir bereits gesucht haben, spart uns das wertvolle Zeit, an der sich eventuell alles entscheidet“, fasst Ambacher zusammen. Für noch mehr Übersicht besteht zudem die Möglichkeit, von Drohnen aufgenommene Bilder des Gebiets über die Videostreaming-Funktion in der Live Streaming APP auszuspielen. So können die Suchenden präziser gesteuert werden – und die Gesuchten schneller gefunden.

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Die GPS-basierten Sender von ZF Rescue Connect sind 100 Prozent wasserdicht. So lassen sich unter anderem Boote und Rettungsbojen bis zu 30 cm Tauchtiefe akkurat verorten. Bild: ZF Group

An Bord für die Wasserrettung

Achtung, Understatement: Wasserrettung ist kein leichtes Unterfangen. „Wir kämpfen dabei gegen ein Element an, das uns nichts schenkt“, sagt Thomas Lindörfer von der BRK-Kreis-Wasserwacht Kitzingen. Besonders herausfordernd sind Suchaktionen. Denn während an Land zumindest noch ein bisschen Orientierung möglich ist, gilt dies für die wenigsten Gewässer. Hier supportet ZF Rescue Connect effektiv – zum Beispiel mit EquipmentTAGs. Diese sind zu 100 Prozent wasserdicht und senden bis 30 cm Tauch­tiefe, wodurch sie sich perfekt als Add-On zum klassischen Rettungsbrett eignen. Auch BatteryTAGs – GPS-Sender, speziell für den Einsatz auf Booten konzipiert und dort an die Batterie gekoppelt – übermitteln bei schwerstem Wellengang akkurat ihre aktuelle Position. „Mit ZF Rescue Connect können wir so unser Suchgebiet präzise dokumentieren und Rettungsaktionen besser planen“, lobt Lindörfer.

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ZF Rescue Connect unterstützt auch in unübersichtlichen Situationen und schlecht zugänglichem Terrain – indem es durch Drohnen aufgenommene Bilder, den Standort sowie den Status von Fahrzeugen, Personen und vielem mehr in der Live View APP integriert. Bild: ZF Group / Shutterstock

Headliner auf Festivals und Großevents

Wenn sich viele Menschen auf wenig Raum zusammenfinden, bezeichnet man das landläufig als „Gedränge“. Aber was sich so knapp definieren lässt, ist für Rettungsdienste auf Festivals und anderen Großevents eine echte Mammutaufgabe. „Bei solchen Einsätzen kommt unseren Fußtrupps eine Schlüsselrolle zu“, erklärt Benjamin Fink von der DRK Tettnang. „Streife laufen“ ist dabei oft der einzige Weg, um ein großes Gelände abzusichern. „Aber wir können nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein“, so Fink weiter. „Daher müssen wir die Routen effektiv planen und ­außerdem wissen, welcher Trupp im Ernstfall am nächsten ist.“ Spotlight an, Auftritt für die Tags von ZF Rescue Connect. Mit den CrewTAGs sieht die Festival- und Einsatzleitung auf der virtuellen Karte, wo sich Helfer und Helferinnen derzeit befinden. Patienten erhalten den LifeTAG und tauchen so ebenfalls in der Karte auf, zudem lässt sich der Zustand der betroffenen Person festhalten.

Auch bei einem MANV (Massenanfall von Verletzten) kann die Einsatzleitung auf ZF Rescue Connect setzen. Denn die LifeTAGs erlauben es, die Patienten in Kombination mit den VehicleTAGs, bestimmten Fahrzeugen zuzuordnen. Das heißt, dass die umliegenden Krankenhäuser wissen, mit wie vielen Patienten sie zu rechnen haben, wann diese eintreffen, und wer zuerst behandelt werden muss. Damit unterstützt ZF Rescue Connect die Triage und dokumentiert alle unternommenen Maßnahmen – ganz gleich, wie dicht das Gedränge und wie unübersichtlich die Situation ist.

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Mit ZF Rescue Connect kann die Einsatzleitung die Fußtrupps bei Großevents präzise steuern. Sollte es zu einem MANV kommen, unterstützen LifeTAGs die Triage. Bild: ZF Group

Vereinte digitale Einsatzkräfte

Das Besondere: All diese Szenarien können innerhalb des gleichen Systems von ZF Rescue Connect abgedeckt werden. „Und wie bereits erwähnt: Unabhängig vom Fahrzeug- oder Equipment-Hersteller und nicht auf einen bestimmten Dienst ­begrenzt“, so ZF Venture Lead Alexander Grupp. „Damit unterstützen wir das europäische Rettungswesen vorausschauend und effektiv.“

Mehr Informationen:
www.zf.com/rescue-connect