Am Helferfest der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Regensburg wurden neue Spezialfahrzeuge nun offiziell an die Einsatzkräfte übergeben
Regensburg / Bayern. Im Rahmen des Helferfestes der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Regensburg hat Landrätin Tanja Schweiger mehrere Spezialfahrzeuge und Gerätschaften offiziell an die Einsatzkräfte übergeben. Mit den neuen Fahrzeugen werde die Einsatzfähigkeit des Landkreises im regionalen und überregionalen abwehrenden Brandschutz sowie im Katastrophenschutz erheblich gestärkt.
Helferfest als Dank für unverzichtbares ehrenamtliches Engagement
Das Helferfest findet jährlich als Dank für die vielen Ehrenamtlichen statt die sich engagieren. Sie tragen Sorge, dass die Feuerwehren im Landkreis gut organisiert und ausgebildet sind und Einsätze professionell bewältigt werden können.
„Moderne Fahrzeuge und eine leistungsfähige Ausstattung sind für den Brand- und Katastrophenschutz unverzichtbar. Entscheidend sind aber die Menschen, die damit arbeiten und im Ernstfall Verantwortung übernehmen. Rund 150 Aktive helfen mit, dass auch landkreisweit die Spezial-Einheiten funktionieren. Für dieses große ehrenamtliche Engagement danke ich ihnen sehr herzlich“,
sagte Landrätin Tanja Schweiger.

Die Einsatzkräfte mit den neuen Spezialfahrzeugen für den Brand- und Katastrophenschutz. Foto: H. C. Wagner
Neue Spezialfahrzeuge für den Katastrophenschutz
Der Freistaat Bayern hat dem Landkreis Regensburg im Rahmen des Katastrophenschutzkonzeptes „Ölwehr Bayern“ mehrere Fahrzeuge zugewiesen. So konnten, wie das Landratsamt mitteilt, ein Kommandowagen (KdoW), ein Einsatzleitwagen (ELW), ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ein UTV (Utility Terrain Vehicle), ein Hygieneanhänger und ein Mehrzweckboot in Empfang genommen werden.
Die Anschaffung dieser Fahrzeuge – mit Ausnahme des Mehrzweckboots – sei vollständig vom Freistaat Bayern finanziert worden. Der Landkreis trage lediglich die laufenden Unterhaltskosten und stelle das erforderliche Personal. Der KdoW wird in Zeiten, in denen er nicht für den Katastrophenschutz benötigt wird, von der Drohnengruppe des Landkreises genutzt.

Kreisfeuerwehrseelsorger Stephan Rödl segnet das neue Mehrzweckboot, stationiert bei der FF Wörth an der Donau. Foto: H. C. Wagner
Selbes gelte für das UTV als Universal Terrain Vehicle, ein kompaktes Kleinfahrzeug, für schnellen mobilen Einsatz, sowie den Mannschaftstransportwagen MTW und den Einsatzleitwagen ELW, welche von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) im regulären Feuerwehreinsatz verwendet werden. Das Mehrzweckboot sowie zwei Abrollbehälter wurden vollständig vom Landkreis Regensburg finanziert. Das Boot sei bei der FF Wörth an der Donau und der Hygieneanhänger bei der FF Obertraubling stationiert.
CBRN-Erkundungsfahrzeug zum Schutz vor gefährlichen Stoffen
Auch der Bund hat in den Landkreis Regensburg investiert. So wird ein CBRN-Erkundungsfahrzeug des Bundes in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug dient zum Messen, Aufspüren und Melden von Substanzen mit möglichen chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahren. Der Bund hat das Fahrzeug vollständig finanziert und übernimmt auch die Unterhaltskosten; der Landkreis stellt das Personal.
Landkreis investiert in zusätzliche Spezialausstattung
Um die Schlagkraft der Feuerwehr zu erhöhen und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu stärken, investiere auch der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Kommunen in die Feuerwehr.
So habe der Landkreis für die FF Schierling einen Abrollbehälter Sandsackfüllung und für die FF Regenstauf einen Abrollbehälter Tank-Wasser-Schaum angeschafft. Auch diese Spezialgeräte konnten nach einer erfolgten Fahrzeugsegnung offiziell übergeben werden.













