MAN auf der RETTmobil
Die internationale Rettungsbranche trifft sich im Mai in Fulda zur RETTmobil International, diese gehört längst zu den wichtigsten Bühnen für Innovation und Austausch für alle BOS-Belange.
Mit rund 33.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus über 50 Ländern und mehr als 500 Ausstellern zählt sie zu den bedeutendsten Branchentreffen Europas. Mittendrin präsentiert sich auch MAN Truck & Bus und zeigt vom 6. bis 8. Mai 2026, wie moderne Einsatzfahrzeuge heute aussehen und was sie im anspruchsvollen Alltag leisten müssen.
5. Mai 2026 rd. | Der Messeauftritt von MAN Truck & Bus auf der RETTmobil International 2026 in Fulda erstreckt sich über mehrere Bereiche des großen Geländes und macht deutlich, wie breit das Spektrum an Lösungen ist. In aktueller Meldung informiert der Hersteller was es alles aus dem Hause MAN zu entdecken gibt. Das Leistungsspektrum ist enorm – für Rettung wie Brandschutz oder im Katastrophenschutz. Für jeden ist etwas dabei! In Halle 4 steht ein Eckstand ganz im Zeichen leichter Einsatzfahrzeuge, während auf dem Freigelände vor Halle K die schweren Fahrzeuge und Speziallösungen in den Fokus rücken. Eine zusätzliche Präsentationsfläche vor Halle L ergänzt das Gesamtbild. Insgesamt sind sechs Fahrzeuge direkt bei MAN zu sehen, weitere Exemplare des Transporters finden sich auf den Ständen verschiedener Aufbauhersteller.

Vielseitig und robust: MAN TGE bilden die Basis für Feuerwehr- und Ambulanzfahrzeuge. Bild MAN Truck & Bus, Jan Dada
Im Mittelpunkt steht dabei der MAN TGE, der sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im Rettungswesen etabliert hat und 2026 sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Seit seiner Einführung im Jahr 2016 steht das Modell für maßgeschneiderte Lösungen, die sich flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassen lassen. Genau diese Vielseitigkeit werde MAN eindrucksvoll auf der Messe zeigen.
In Halle 4 zeigt das Unternehmen zwei zentrale Anwendungen für den Rettungsdienst: einen Rettungstransportwagen auf Basis eines MAN TGE 6.190 mit Kofferaufbau TIGIS N20 von Ambulanz Mobile sowie einen Krankentransportwagen MAN TGE 4.160 mit Kofferaufbau von WAS. Beide Fahrzeuge verdeutlichen, wie sich der Transporter als Plattform für hoch spezialisierte medizinische Einsätze eignet.
Auf dem Freigelände vor Halle K wird die langjährige Kompetenz von MAN im Bereich Feuerwehrfahrzeuge sichtbar. Dort steht unter anderem ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 von Rosenbauer, aufgebaut auf einem MAN TGM 16.320 4×4 BL mit Allradantrieb. Ergänzt wird die Präsentation durch einen Mannschaftstransportwagen auf Basis eines MAN TGE 4.190, der von MAN Individual ausgebaut wurde und erstmals mit dem Performance Kit Heavy Duty gezeigt wird. Diese Leistungssteigerung sorgt für mehr Drehmoment und zusätzliche PS, was insbesondere bei anspruchsvollen Einsätzen spürbare Vorteile bringt.
Auch vor Halle L wird die Bandbreite des MAN TGE sichtbar. Dort stehen ein Einsatzleitwagen von Bott sowie ein Fahrzeug für den rollstuhlgerechten Patiententransport von Tribus. Die unterschiedlichen Ausführungen zeigen eindrucksvoll, wie flexibel sich der Transporter an verschiedenste Anforderungen anpassen lässt – von der Einsatzleitung bis hin zur barrierefreien Personenbeförderung.
Der Erfolg des MAN TGE im Rettungswesen kommt nicht von ungefähr. Neben einem Pkw-ähnlichen Fahrgefühl und einem hohen Maß an Sicherheit und Komfort spielt vor allem die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Aufbauherstellern eine entscheidende Rolle. Standardisierte Schnittstellen, ermöglicht durch das Certified Van Partner-Programm von MAN, sowie ein robustes Fahrwerkskonzept schaffen die Grundlage für zuverlässige und wirtschaftliche Einsatzfahrzeuge, die im Rettungs-, Feuerwehr- oder THW-Alltag sicher bestehen.
Mit seinem Auftritt auf der RETTmobil wird MAN einmal mehr den Anspruch unterstreichen, Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen langfristig mit durchdachten und praxisnahen Fahrzeuglösungen zu begleiten. Die gezeigten Modelle sind dabei nicht nur Ausstellungsstücke zu moderner Fahrzeugtechnik, sondern ein klarer Ausblick auf die Zukunft moderner Einsatzmobilität.
Renate Danzer, Feuerwehr Fachjournal
















