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INTERSCHUTZ: seamTEX GmbH präsentiert maßgeschneiderte und individualisierte Schutz- und Einsatzkleidung

Leichte Schutzkleidung mit überdurchschnittlicher Atmungsaktivität beugt Kreislaufüberlastung vor

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Pressemitteilung Seamtex | Bei einem Großteil der Feuerwehreinsätze in Deutschland wird zwar keine schwere Schutzkleidung inklusive Atemschutz verlangt, dennoch arbeiten viele Wehren aus Budgetgründen mit lediglich einer solchen Garnitur. Diese ist in der Regel vor allem auf den Schutz vor Verbrennungen ausgerichtet, ignoriert aber die Notwendigkeit für eine atmungsaktive Kleidung. In der Praxis bedeutet dies einen enormen Stress für den Körper, da es aufgrund des geringeren Luftaustauschs schnell zur Überhitzung und Überanstrengung kommen kann. Im schlimmsten Fall folgt der Kreislaufkollaps oder das Herzversagen trotz einwandfreier Kondition. Deshalb fertigt die seamTEX GmbH maßgeschneiderte und individualisierte Schutz- und Einsatzkleidung, die eine besonders hohe Atmungsaktivität aufweist und damit unter anderem die Anforderungen der Norm EN 469:2020 deutlich übertrifft. Dieser verbesserte Tragekomfort ist in gleichem Maße bei der 4-lagigen Schutzkleidung für den Innenangriff sowie der 2-lagigen Einsatzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände gegeben. Eine spezielle Anordnung der hochwertigen Membrane ohne unnötige Zwischenschichten trägt dazu bei. Das Unternehmen kann dank der hohen Produktionsflexibilität besonders auf individuelle Wünsche und Anforderungen eingehen und selbst kleinste Chargen zeitnah realisieren. Die seamTEX-Feuerwehrkleidung wird auf der diesjährigen Interschutz 2022 vorgestellt.

Brandeinsätze im Freien, Rettungsfahrten, technische Hilfeleistung oder die Befreiung beziehungsweise die Umsiedlung von Tieren und Insekten: 90 bis 95 Prozent aller Einsätze der Deutschen Feuerwehren sind nicht auf Brände zurückzuführen. Eine Schutzausrüstung für den Innenangriff ist in diesen Fällen nicht erforderlich. Dennoch finden sich in vielen Wachen nur ein bis zwei Garnituren, die bei jedem Einsatz getragen werden. Insbesondere kleine, freiwillige Feuerwehren haben nicht die finanziellen Mittel, um jede Person mit mehreren Garnituren auszustatten. Stattdessen erhalten sie Kleidung, die aufgrund einer mehrlagigen Isolierung schwerer und weniger atmungsaktiv ist.
„In der Kleidung bildet sich aufgrund der hochleistungssportähnlichen Tätigkeit ein ‚Raumklima‘, gegen das sich der Körper wehrt“, berichtet René Brandecker, Geschäftsführer der seamTEX GmbH. „Kann die damit verbundene erhöhte Körpertemperatur durch Schwitzen nicht gesenkt werden, sind Herzstillstand oder ein Kreislaufzusammenbruch nicht selten die Folge.“ Die seamTEX GmbH bietet daher sowohl eine 4-lagige Schutzkleidung für den Innenangriff als auch eine 2-lagige wind- und wasserdichte Einsatzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände und die technische Hilfeleistung an, bei denen in besonderem Maße auf die Atmungsaktivität geachtet wird, ohne die jeweils geforderte Schutzleistung zu vernachlässigen.

Leichtere Kleidung mit überdurchschnittlicher Atmungsaktivität

Bei der 4-lagigen Schutzkleidung – Typ PREMIUM – konnte dank einer hochwertigen PTFE-Membrane und einer sinnvollen Anordnung aller Schichten der Wasserdampfdurchgangswiderstand (Atmungsaktivität) derart verbessert werden, dass dieser die maximal erlaubten Werte gemäß EN 469 deutlich unterschreitet. „Da die hochwertige PTFE-Membrane gleich hinter dem Oberstoff verarbeitet ist, bleiben die nachfolgenden Isolationsschichten vor Nässe, aber auch gegen definierte chemische Flüssigkeiten geschützt“, bestätigt Brandecker. Dadurch sättigen sich diese nachfolgenden Schichten nicht mit Feuchtigkeit, was zu einem Anstieg der thermischen Leitfähigkeit führen und sich das Risiko einer Verbrennung bzw. Verbrühung bei einem direkten Flammenkontakt zwangsläufig erhöhen würde. Neben dieser verbesserten Atmungsaktivität bietet die Schutzkleidung mit einem Gewicht von unter 500g/m² zudem einen überdurchschnittlichen Tragekomfort.

Zudem bieten die PREMIUM-Modelle eine hervorragende Schutzwirkung gegen Hitzestrahlung und Flammen. Das Unternehmen führt freiwillig aufwendige Verbrennungstests durch, bei denen eine – mit seamTEX-Schutzkleidung bekleidete – standardisierte und mit 122 Sensoren ausgestattete Testpuppe 8 Sekunden lang einer Feuerwalze mit ca. 1.200 °C (84 kW/m²) ausgesetzt wird. Eine anschließende Messung für weitere 112 Sekunden stellt fest, welche Verbrennungen die Testpuppe während der gesamten Testdauer „erleidet“. „Da die Hitze nach einem direktem Flammenkontakt sukzessive durch die Kleidung dringt, ist dieser relativ lange Testzeitraum von insgesamt zwei Minuten sehr praxisnah und aussagekräftig“, erklärt Brandecker. Verbrennungen 3. Grades wurden nicht registriert. Inzwischen wurden bereits vier verschiedene Typen der PREMIUM-Serie für den Innenangriff einem Verbrennungstest auf dieser genormten Versuchspuppe gemäß ISO 13506-2:2017 (jeweils 3 Tests pro Aufbau) unterzogen und bei keinem Test wurden Verbrennungen 3. Grades registriert. Auch hinsichtlich der Wasserdichtheit werden die in der Norm geforderten Werte um ein Vielfaches übertroffen und selbst auf den verschweißten Nähten der PTFE-Membrane erreicht, die als kritische Region für den Wasserdurchgang gelten.
Insbesondere bei den Freiwilligen Feuerwehren ist jedoch nicht jede Kraft automatisch ein Atemschutzträger. Daher hat seamTEX mehrere Varianten einer speziellen 2-lagigen Einsatzkleidung namens FOREST gemäß EN ISO 15384:2020 (Feuerwehrkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände) entwickelt, die im Vergleich zur Schutzkleidung der PREMIUM – Serie leichter ist und eine nochmals verbesserte Atmungsaktivität aufweist. „Einsatzkräfte, die nicht für den Innenangriff ausgebildet, aber für einen reibungslosen Ablauf eines Einsatzes unerlässlich sind, sollten eine angemessene, komfortable Kleidung tragen, um unnötiger Überanstrengung vorzubeugen“, erklärt Brandecker. „Deshalb haben wir mit der FOREST – Serie mehrere vergleichsweise günstige wind- und wasserdichte Varianten entwickelt, die mit einem Gewicht von unter 400 g/m² sehr angenehm zu tragen sind.“ Mit dieser können daher alle Einsätze im Freien bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden.

Individuell angepasste Bekleidung auch bei kleinen Chargen

„Insbesondere bei den freiwilligen Feuerwehren besteht die Mannschaft manchmal nur aus wenigen Personen. Viele Hersteller fertigen aber mit Mindestbestellmengen, die oft deutlich über dem Bedarf der Wehren liegt. Dadurch kann die Anschaffung von neuer Feuerwehrkleidung sehr teuer werden“, berichtet Brandecker. Da bei seamTEX Flexibilität einen hohen Stellenwert besitzt und mit mehreren, langjährigen Produktionspartnern in Europa zusammengearbeitet wird, können hingegen auch kleinste Bestellmengen individuell und zeitnah geliefert werden. „Wir setzen auf maximale Wahlfreiheit und gehen deshalb auf die Wehren zu, nehmen Maß und produzieren exakt nach den Wünschen der jeweiligen Feuerwehr, unabhängig davon, ob ein Bedarf von mehreren 100 Garnituren oder wenigen Garnituren besteht.“ Das umfasst nicht nur Design-Elemente, sondern es werden auch die Vorstellungen der Feuerwehren hinsichtlich der Funktionalität der Feuerwehrkleidung umgesetzt.

In Abstimmung mit dem Bekleidungskonzept der jeweiligen Feuerwehr kann die 2-lagige Einsatzkleidung und die 4-lagige Schutzkleidung im selben Design, aber auch – durch optische Akzente im Modell – unterschiedlich produziert werden. Dabei ist garantiert, dass Nachbestellungen über einen Zeitraum von 10 Jahren optisch ident mit der Erstbestellung sind, sofern die bisher verwendeten Materialien weiterhin von der Industrie angeboten werden.

Auf der Interschutz 2022 können sich Interessenten in Halle 015 / Stand D16 über die neueste Generation und Vielfalt der seamTEX – Feuerwehrkleidung informieren.

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